Žulj auf Leihbasis zu Union Berlin

Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images

In seiner Premierensaison bei der TSG 1899 Hoffenheim gelang es Robert Žulj nicht, sich durchzusetzen. In der kommenden Spielzeit läuft der 26-Jährige leihweise für Zweitligist 1. FC Union Berlin auf. Das bestätigten beide Vereine am Mittwoch.

Vor einem Jahr wagte Žulj den Schritt vom Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth ins Oberhaus zum Europapokal-Teilnehmer aus Hoffenheim. Angesichts dieses Sprungs war es logisch, dass es für ihn im Kraichgau alles andere als leicht werden würde, sich einen Platz zu erkämpfen. Am Ende der abgelaufenen Spielzeit hatte der Mittelfeldakteur fünf Einsätze in der Liga und einen in der Europa League gesammelt – auch weil er fast die gesamte Hinrunde mit einer Schambeinentzündung verpasste. Zu Beginn der Vorbereitung auf die kommende Saison ist Žulj topfit, von der Startelf aber weiterhin ein gutes Stück entfernt. Trainer Julian Nagelsmann schätzt den Österreicher, realistische Chancen auf Spielzeit hat der Spielmacher aktuell jedoch nicht.

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„Ich will unbedingt auf dem Platz stehen, deshalb bin ich sehr glücklich, dass die Leihe zu Union geklappt hat. Nach dem Wechsel nach Hoffenheim hatte ich einen schwierigen Start und habe nicht so viel gespielt, wie ich gehofft hatte. Jetzt freue ich mich einfach, hier zu sein, möchte meine Qualitäten unter hier Beweis stellen und so der Mannschaft und dem Verein helfen, ihre Ziele zu erreichen“, sagte Žulj über den Wechsel.